Geschichte

Die Anfänge

Alles beginnt 1961 in Castiglione delle Stiviere am Gardasee, als Ingenieur Giorgio Colletto beschließt, in die Welt der Schwimmbäder einzutreten. Was als kleine lokale Herausforderung beginnt, wird bald zu einem ehrgeizigen Projekt: Innovation, Qualität und Leidenschaft in jedes Becken zu bringen und Wasser zu einem einzigartigen Erlebnis zu machen. In wenigen Jahren wird Myrtha Pools zu einer nationalen und internationalen Referenz.

Die 1970er Jahre: Die Revolution des Stahls

In den 1970er Jahren zündet das Unternehmen den Funken der Innovation. Von den ersten modularen Becken aus verzinktem Stahl bis zur patentierten Technologie von 1977 eröffnet das mit PVC laminierte Edelstahl eine neue Ära. Schnell, präzise und langlebig, diese Becken markieren Myrthas Eintritt in den öffentlichen und kommerziellen Schwimmbadbau und verändern dauerhaft die Art des Bauens.

Die 1980er Jahre: Wasser, Sport und Unterhaltung

Anfang der 1980er Jahre entsteht die Abteilung Sport und Freizeit, die Myrthas Erfahrung in Wasserparks und Freizeitanlagen bringt. 1987 realisiert Myrtha bei den Europameisterschaften in Straßburg ihr erstes internationales temporäres Becken. Eine Pionierleistung, die Mut, Vielseitigkeit und die Fähigkeit beweist, Wasser in ein bleibendes Erlebnis zu verwandeln.

Die 1990er Jahre: Die olympische Premiere

Für Atlanta 1996 baut Myrtha das erste temporäre Becken für Wasserballwettkämpfe. In nur zwölf Tagen installiert und später nach Florida verlegt, zeigt es die Flexibilität der Myrtha Technologie. In dieser Zeit entsteht auch RenovAction, ein System, das bestehenden Becken neues Leben einhaucht und Innovation mit der Pflege älterer Anlagen verbindet. Gleichzeitig beginnt die Familiengeschichte von Neuem: Mit Roberto und Annalisa an der Seite von Giorgio Colletto tritt das Unternehmen in eine neue Wachstumsphase ein.

2000: Globale Expansion

Mit dem neuen Jahrtausend überschreitet Myrtha den Atlantik und eröffnet eine Niederlassung in den USA. Bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking erneuert RenovAction die Becken für Sprung- und Modernen Fünfkampf. 2009 stärkt die Partnerschaft mit FINA Myrthas Rolle bei den Weltmeisterschaften in Rom. Jedes Projekt bestätigt Myrtha als verlässlichen und innovativen Partner, der technische Exzellenz mit kreativer Vision verbindet.

2010: Meilensteine und Innovation

2011 feiert Myrtha fünfzig Jahre Geschichte und über zwanzigtausend Referenzen weltweit. In London 2012 werden sieben temporäre Becken zu dauerhaften Anlagen und stehen für ein greifbares Vermächtnis. Zwischen 2015 und 2016 entstehen ikonische Projekte wie Galaxy Macau, Porsche Design Tower, Lefay Resort & SPA und der Wasserpark an Bord der Harmony of the Seas. Myrtha Wellness wird gegründet und von renommierten Hotelketten wie Hilton, Marriott und Accor gewählt. In diesem Jahrzehnt entsteht auch das erste temporäre Becken mit einer 25 Meter langen transparenten Wand, ein Projekt, das Innovation und Emotion vereint.

2020 bis 2025: Globale Vision und Nachhaltigkeit

Tokyo 2020, Paris 2024, die US Trials und die Weltmeisterschaften 2021 und 2023 bestätigen Myrthas globale Führungsrolle. In Fukuoka 2023 werden fünf temporäre Becken wiederverwendet oder gespendet, als Symbol für Nachhaltigkeit und Weitergabe. Myrtha liefert 24 Becken für die Olympischen und Paralympischen Spiele in Paris und führt erstmals eine Membran mit 50 Prozent recycelten Materialien ein.

Die Technologie entwickelt sich weiter

Myrtha Shark optimiert Filtration und Energieverbrauch, Myrtha Flow integriert Gegenstromschwimmen für Training und Rehabilitation, und Myrtha Breathe verbessert die Luftqualität in Hallenbädern. Die erneuerte Partnerschaft mit World Aquatics führt das Unternehmen in eine neue Ära voller Innovation, Leidenschaft und Exzellenz im Sport.